Königstein/Pirna e.V.

Unser Zuckertütenfest

 

Dieses Jahr war alles etwas anders. Wegen dem Corona-Virus mussten wir unsere Planung für das Abschlussfest komplett neugestalten. Aber nichts ist unmöglich.

 

Wie jedes Jahr haben wir unseren Zuckertütenbaum vor der Kita mehrmals im Kindergartenjahr gegossen. Es sind immer mehr Zuckertüten gewachsen aber sie wurden leider nicht größer.

 

Am Tag vor dem Zuckertütenfest bekamen wir erstaunlicherweise Besuch von der Zuckertütenfee. Gemeinsam sind wir mit ihr zur geheimen Quelle gelaufen. Auf dem Weg haben wir alle wichtigen Farben für die Zuckertüten eingesammelt. An der Quelle angekommen, war plötzlich in den Flaschen buntes Pulver. Die Kinder staunten nicht schlecht als sich das Quellwasser verfärbte. Als alle Flaschen abgefüllt waren begaben wir uns auf den Rückweg. „Aber Achtung, wenn ihr auf dem Weg sprecht werden es keine Zuckertüten, sondern Plappertüten.“ sagte die Zuckertütenfee. Mucksmäuschenstill schlichen wir uns zurück. Am Baum angekommen durfte jedes Kind einen kleinen Schluck von jeder Farbe an den Baum gießen. Nun hieß es Daumen drücken, damit die Zuckertüten jetzt auch wirklich wachsen.

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Am nächsten Morgen waren alle Tüten noch klein und einfarbig. Als wir uns im Zimmer trafen, erreichte uns ein Brief von der Zuckertütenfee. Wir sollten uns auf Schatzsuche begeben. Gesagt getan. Ruckzuck waren wir angezogen und suchten am Kindergarten nach dem ersten Hinweis. Um zu wissen wohin wir weitergehen sollen, mussten wir Aufgaben lösen. Die Suche führte uns bis auf den Kohlberg. Dort wartete eine Schatzkarte auf uns. Wir suchten eine ganze Weile nach dem Schatz. „Da ist er ja.“ konnten wir nur noch hören. Die Schatzkiste war voller Goldtaler, Urkunden und Getränken. Aber da war noch etwas. Ein Brief von der Fee. Jetzt hat sie gesehen, dass wir wirklich bald in die Schule gehen können und nun wollte sie ihren Zauberspruch am Zuckertütenbaum aufsagen. Nach dem Mittagessen im Wald mussten wir noch letzte Aufgabe lösen. Wir sollten Stöcke suchen und diese anspitzen. Aber warum? Das sollten wir erst später erfahren. Kurz danach begaben wir uns auf den Rückweg. Am Kindergarten angekommen, sahen wir die Fee mit einem Bollerwagen voller bunter und großer Zuckertüten. Die Freude war riesig und wir haben nicht schlecht gestaunt, wie schnell die Tüten gewachsen sind.

 

Doch das war für diesen Tag nicht alles. Wir wollten den Tag gemeinsam gemütlich ausklingen lassen. Um 17 Uhr trafen wir uns alle im Garten. Dort haben die Kinder ihr Portfolio und ein kleines Abschiedsgeschenk bekommen. Nach einem leckeren Eis haben die Kinder sich im Garten austoben können. Zum Abendbrot gab es selbstgemachte Pizza danach konnten die Kinder zur Musik tanzen und Spiele spielen. Eine Feuerschale im Sandkasten war für alle das Highlight. Gemeinsam setzten wir uns um das Feuer. Jetzt wussten wir auch für was wir Stöcke brauchten. Es gab Knüppelteig und Marshmallows. Gemütlich saßen wir zusammen am Feuer, sangen Lieder aus der Kindergartenzeit und ließen so den erlebnisreichen Tag ausklingen. Doch abgeholt wurden die Kinder noch nicht. Wir haben diese Nacht gemeinsam im Kindergarten verbracht. Wer kann denn schon mal im Kindergarten über Nacht bleiben?

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So gingen zwei erlebnisreiche und aufregende Tage zu Ende.

Wir wünschen allen Schulanfängern einen wunderschönen Schuleingang und eine tolle Zeit in der Schule.

Wir bedanken uns besonders bei all unseren engagierten Erzieherinnen, die dieses unvergessene Erlebnis ermöglicht haben.

Ein großes Dankeschön gilt ebenso den Eltern unserer Vorschulkinder.

 

Text: Pia Lehmann/ Gaby Pietzsch

Bilder: Sandra Mühle/ Pia Lehmann

 

Kita "Naseweis"

Bildergalerie

Spielecke in der Kita Naseweis

Unsere Kindertagesstätte „Naseweis“ wurde im Dezember 2010 neu eröffnet.

In unseren hellen und lichtdurchfluteten Räumen und dem großen Garten bieten wir 48 Krippenkinder und 96 Kindergartenkindern genügend Platz für Spiel und Bewegung.

Wir Erzieher/-innen möchten die Kinder befähigen, ihr Leben selbstbewusst und selbstbestimmt zu gestalten. Für uns ist es selbstverständlich jedem Kind seinen individuellen Entwicklungsweg und sein eigenes Entwicklungstempo zu ermöglichen und unterstützt es in seinen Tun und Handeln.

Dafür bieten wir den Kindern die Möglichkeit, sich frei in allen ihnen zur Verfügung stehenden Räumen zu bewegen. Sie können ihren Interessen nachgehen, ihre Spielorte selbst aussuchen aber auch gemeinsam mit den Freunden tätig sein.

Unser Haus bietet vielfältige Spielorte wie zum Beispiel einen Kreativraum, einen großen Bewegungsraum, eine Kinderbücherei und einen Spielflur.

Unsere Gruppenzimmer werden gleichfalls als Funktionsräume genutzt. So haben alle Kinder die Gelegenheit im Bauzimmer, im Spielezimmer, im Theater- und Rollenspielzimmer, im Musikzimmer oder im Raum der Sinne, mit Freunden zu spielen oder ihren Interessen und Bedürfnissen nachzugehen.

Für das Einnehmen der Mahlzeiten werden die Cafeteria und die Kinderküche genutzt.

Um den besonderen Bedürfnissen der jüngsten Kinder gerecht zu werden, bieten wir einen abgeschlossenen Krippenbereich. Die unterschiedliche Ausgestaltung der Räume und vorhandene kindliche Neugier regt bereits die Jüngsten an, sich frei im Krippenbereich zu bewegen, ihre motorischen Fähigkeiten zu testen, sich kreativ zu betätigen, zu musizieren und zu bauen.

Alle Räume des Krippen- als auch Kindergartenbereichs sind miteinander verbunden und haben Ausgänge in den Gartenbereich.

Unser großzügig gestalteter Garten bietet den Kindern viel Raum für körperliche Betätigungen. Klettergerüste, Matschanlagen, Schaukeln, Rollerbahn u.v.m. laden zu verschiedensten Aktivitäten bei Spiel, Spaß und Sport im Garten ein.

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